20-Jähriger trat Mann in der S-Bahn-Station vor den Kopf – so begründet er die Tat

Ein 20-Jähriger muss sich vor dem Landgericht München wegen versuchten Totschlags verantwortenIm August 2016 hatte er in einer S-Bahnstation mehrmals auf einen Mann eingetretenIn München steht am Freitag ein 20-Jähriger vor Gericht, weil er im August 2016 einen Mann krankenhausreif getreten hatte. Der heute 20-jährige Angeklagte sagte dem Richter, er sei zum Tatzeitpunkt “sauer, betrunken und aggressiv” gewesen, berichtet die “Süddeutsche Zeitung”. ► Die Tat ereignete sich nach einem Besuch des Erdinger Volksfestes am S-Bahnhof Taufkirchen in München. Der Angeklagte geriet mit einem 44-jährigen Mann aneinander und trat diesem anschließend mehrmals vor den Kopf. Einmal soll er so fest zugetreten haben, “dass der Kopf des Mannes um 180 Grad von links nach rechts geschleudert wurde”, berichtet die “SZ”. Der 44-Jährige sei zu diesem Zeitpunkt schon bewusstlos gewesen.➨ Mehr zum Thema: Polizei befürchtet: Frau in München von S-Bahn-Treppe geschubst - jetzt suchen die Beamten ZeugenIrgendwann habe er erkannt, dass der Mann “nichts mehr brauche”, sagte der Angeklagte. Das Opfer soll eine Schädel- und Brustkorbprellung, etliche Hämatome und Abschürfungen erlitten haben.Der 20-Jährige muss sich nun wegen versuchten Totschlags verantworten.Angeklagter: “Ich bin leicht reizbar”Vor Gericht habe der Angeklagte gestanden: “Ich bin leicht reizbar. Mit Alkohol gibt es immer Probleme.” Schon auf dem Weg zum Volksfest habe er einen halben Liter Wodka getrunken, im Festzelt dann noch drei bis vier Maß Bier. Bei einer anschließenden Party weitere zwei bis drei große Bier, nach einem Streit mit seiner Freundin nochmal zwei Gin mit Saft. Auf die Frage, ob das sein normales Pensum sei, habe der 20-Jährige mit “Ja” geantwortet, berichtet die “SZ”.➨ Mehr zum Thema: Muslima wird im Zug von Rassisten angegriffen – nun berichtet sie über die skandalöse Reaktion der FahrgästeDer Angeklagte habe nach eigener Aussage eine schwere Kindheit gehabt. Gegen seinen Vater sei sogar wegen Missbrauch ermittelt worden, allerdings ohne Ergebnis. 

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