Aston Martin baut Fahrerkader um

Mit den 6 Stunden von Spa beginnt am 5. Mai die Supersaison 2018/19 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Den Saisonhöhepunkt in Form der 24 Stunden von Le Mans gibt es in der ersten jahresübergreifenden Saison der Rennserie gleich zweimal: am 16./17. Juni 2018 und am 15./16. Juni 2019.Aston Martin fährt in der neuen Saison zweigleisig und mit verändertem Fahrerkader. In der GTE-Pro-Klasse werden zwei der brandneuen Vantage GTE mit 4-Liter-V8-Twin-Turbo eingesetzt. Bei den 6 Stunden von Spa gibt das Auto nach monatelanger Entwicklung sein Renndebüt. Am Lenkrad sitzen im Auto mit der Startnummer 95 die beiden Dänen Nicki Thiim und Marco Sörensen sowie der Brite Darren Turner. Im Schwesterauto (Startnummer 97) treten die beiden Aston-Martin-Neuzugänge Maxime Martin und Alex Lynn zusammen mit Jonny Adam an .Neben den beiden neuen Vantage GTE in der GTE-Pro schickt Aston Martin auch in der GTE-Am-Klasse ein Auto an den Start. In diesem Fall handelt es sich um einen der bewährten Vantage, der bereits seit 2012 im Einsatz ist und vor seiner letzten Saison steht. Gefahren wird dieses Auto, das die Startnummer 98 trägt, vom ebenso bewährten Fahrertrio Pedro Lamy, Mathias Lauda und Paul Dalla Lana. Diese drei Fahrer gingen kürzlich übrigens gleich zweimal "fremd". Bei den 24 Stunden von Daytona fuhren sie einen Ferrari, bei den 12 Stunden von Bathurst einen Audi.John Gaw, Geschäftsführer von Aston Martin Racing, blickt derweil auf die neue WEC-Saison voraus: "Der neue Vantage GTE ersetzt in der GTE-Pro-Klasse den vorherigen Vantage. Unsere Erfolge mit diesem Auto wurden vom ersten Rennen in Sebring 2012 bis zum GTE-Pro-Klassensieg in Le Mans 2017 dokumentiert. Wir hoffen, diese Erfolge im letzten Einsatzjahr des Autos als passendes Abschiedsgeschenk in der GTE-Am-Klasse wiederholen zu können."Aston-Martin-Teamchef Paul Howarth ergänzt mit Blick auf die neue Situation in der GTE-Pro: "Wir rechnen mit extrem eng umkämpftem Wettbewerb. In der GTE-Pro treten eine Menge namhafter Fahrer und Hersteller an, die das Level in der WEC auf neue Höhen heben werden. Wir freuen uns sehr auf das neue Format in Form der Supersaison, das uns die Rückkehr nach Sebring und auch Rennen auf großartigen Strecken wie Silverstone oder Spa erlaubt."Der Aufgalopp für die neue WEC-Saison ist der traditionelle Prolog, der in diesem Jahr am 6. April auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet über die Bühne geht.© Motorsport-Total.com

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