"Höhle der Löwen": So dreist will Kofler die anderen Investoren ausstechen

Am Dienstag ist es für die Investoren der Vox-Sendung “Die Höhle der Löwen” unangenehm geworden. Georg Kofler fiel durch eine dreiste Methode auf, um seine Konkurrenten abzuschütteln. In der Vox-Sendung “Höhle der Löwen” geht es um teure Geschäfte – sowohl für die Gründer als auch für die Investoren. Und so kommen die Löwen schon mal auf kuriose Ideen, wenn sie an einem Produkt besonders interessiert sind.Investor Georg Kofler griff am Dienstag besonders tief in die Trickkiste – und sammelte damit nicht unbedingt Sympathiepunkte.Das Produkt, dass alle in ihren Bann zog, kommt von der thailändischen Gründerin Kanokporn Holtsch.Sie hatte ein Lebensmittel aus ihrem Heimatland vermisst und verarbeitete es daraufhin als Snack für den europäischen Markt: die Kokosnuss.Gründerin: “Wenn ich jetzt einen Fehler mache, dann bin ich bankrott” Holtsch erklärte, dass in Thailand beinahe in jedem Gericht Kokosnuss verarbeitet werde. Auch für den deutschen Markt könnte das doch interessant sein.Deshalb überlegte die junge Frau, aus der Frucht Chips herzustellen. Die verschiedenen Geschmacksrichtungen: salzig, schokoladig oder fruchtig mit Mango – glutenfrei und vegan.Holtsch habe ihr ihr gesamtes Geld in die Idee investiert, erklärte sie bei Vox: “Wenn ich jetzt einen Fehler mache, dann bin ich bankrott.”Aber ihre Idee kam an. “Mega, mega, mega, mega”, zeigte sich Investor Ralf Dümmel begeistert. Die Chips schmeckten den Löwen fantastisch. Jeder einzelne war angetan und so mussten sie um die Kokoschips kämpfen. Kofler will mit dreister Methode Investoren loswerdenDie Thailänderin und der Ehemann wollten 200.000 Euro für zehn Prozent Firmenanteile haben.Löwe Georg Kofler hatte jedoch eine etwas andere Vorstellung.Der Investor bot dem Ehepaar 300.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile an. Allerdings nur unter einer Bedingung. “Das Angebot gilt ab jetzt für 60 Sekunden”, erklärte Kofler. Die Gründerin durfte sich in der Zeit kein anderes Angebot einholen, sondern Kofler entweder die Hand geben, oder eben nicht.Ganz schön dreist: Denn das Interesse der drei übrig gebliebenen Löwen war groß. Holtsch entschied sich schließlich dafür, noch abzuwarten und sich die anderen Angebote anzuhören.Dümmel stichelt gegen Kofler und gewinntVon der Abfuhr profitierte Dümmel. Er bot dem Ehepaar zwar nur 200.000 Euro für 20 Prozent an. Aber er sagte: “Sie bekommen keine 60 Sekunden. Sie sollen sich das in Ruhe überlegen, weil es eine Lebensentscheidung ist”, sagte er und schaute vorwurfsvoll zu Kofler. Das Ehepaar entschied sich schließlich, das Angebot anzunehmen.Mehr zum Thema:
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