3 Geheimnisse für ein grandioses Sexleben in langjährigen Beziehungen

Glaubt man Studien, ist nach 3-4 Jahren Beziehung für das durchschnittliche Paar bereits der sexuelle Tiefpunkt erreicht. Von wegen verflixtes siebtes Jahr. Die meisten halten gar nicht so lange durch.

Wie sich langfristige Paare ein erfüllendes Sexleben erhalten oder es neu entdecken können, davon handelt das neue Buch von Susanne Wendel "gesundgevögelt in 12 Wochen". Fünf Jahre nach ihrem Bestseller "gesundgevögelt" beschreibt sie, wie sie zusammen mit ihrem Partner das gemeinsame Sexleben nach der Geburt von zwei Kindern wieder aufgepeppt hat.

Susanne und ihr Partner erleben dabei viele erhellende, verbindende und witzige Situationen, sei es bei der Tantra-Massage zu dritt, im Swingerclub, im Dominastudio und natürlich auch im heimischen Schlafzimmer.

Wie schon im ersten Buch beschreibt Susanne auf unterhaltsame Weise ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse, zusammen mit Infos und Studien aus Wissenschaft und Forschung. Hier nun ihre drei wichtigsten Tipps vorab:

1. Dranbleiben!

Es gibt immer wieder Phasen im Leben wo es ruhiger ist im Schlafzimmer. Sei es durch die Geburt von Kindern, Stress im Job oder persönliche Krisen. Das ist normal und nicht schlimm - sollte aber keinesfalls ein Dauerzustand werden!

Es muss gar nicht Sex sein, denn jede Art der körperlichen Berührung fördert das Liebesgefühl und die Verbundenheit eines Paares. Bei vielen geht im Alltagsstress leider genau das verloren. Schnell ein Küsschen beim Rausgehen und Tschüß.

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Dabei ist es gerade die körperliche Verbindung, die das Liebesgefühl bei Paaren nährt. Studien haben erwiesen: Paare, die sich regelmäßig körperlich nahe sind, schätzen sich gegenseitig mehr und haben ein anderes - ein besseres - inneres Bild von ihrem Partner.

Sex und körperliche Nähe tun den meisten Paaren sehr gut, auch wenn einer oder beide vorher keine Lust darauf haben. Daher heißt die Devise: Dranbleiben, weitermachen, Spaß haben und am besten Zeit zu zweit fest einplanen und in den Terminkalender schreiben. Der Appetit kommt beim Essen und die Lust kommt beim Tun.

Klingt fürchterlich unromantisch, funktioniert aber. Moderne Menschen planen doch sonst auch alles, berufliche Termine, Klavierstunden der Tochter, Fußballverein des Sohnes, selbst Treffen mit Freundinnen oder die Skatrunde mit den Kumpels.

Warum nicht mal Zeit für Sex in den Terminkalender schreiben und auch daraus ein Ritual machen? Auch wenn es sich anfänglich seltsam anfühlt, geplanter Sex wird meistens genauso "gut" wie spontaner.

2. Überraschungen

Traut euch, euren Partner mal zu überraschen. Mit einer Nacht in einem schönen Hotel, mit zwei Babysitterstunden extra, einem neuen Spielzeug oder einer verruchten Einladung in ein Stundenhotel zur Mittagspause.

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Verliebte schaffen sich laufend Gelegenheiten für romanische Stunden, in eingefahrenen Beziehungen fühlt sich sowas oft viel zu aufwändig an.

Doch genau diese Überraschungen bringen wieder Pep ins Liebesleben und auch in die Beziehung allgemein.

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Genau das wünschen sich die meisten Menschen insgeheim: von ihrem Partner begehrt und überrascht, vielleicht sogar überrumpelt zu werden.

Wichtig: Nicht viel reden, machen! Erotik kann sehr schnell zerredet werden und wenn´s um Sex geht, darf durchaus einer die Führung übernehmen. Damit Überraschungen funktionieren, muss derjenige, der überrascht wird, allerdings auch mitspielen.

3. Aufhören mit dem "Keine-Lust-Dominieren"

Nichts tötet die Leidenschaft in einer Beziehung zuverlässiger, als wenn einer ständig "Ach nee, heute nicht..." sagt.

Wer zu viele Körbe bekommt, traut sich auch irgendwann gar nicht mehr, die Initiative zu ergreifen und genau das ist ein Grund, wieso das Sexleben langweilig wird.

Jasagen lautet die Devise, mitspielen und nachgeben. Letztlich ist genau das die Bedeutung von Hingabe.

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